Stein des Monats · September 2026
Labradorit
Grau, bis das Licht ihn findet.
Hausstein des Hexenwerks
Auf den ersten Blick wirkt Labradorit oft still. Grau, dunkel, manchmal beinahe unscheinbar. Doch sobald das Licht ihn im richtigen Winkel trifft, zeigt sich, was vorher verborgen war: Blau, Grün, Gold und manchmal ein Hauch von Violett scheinen plötzlich aus seinem Inneren hervorzutreten. Vielleicht ist es genau das, was ihn im Hexenwerk zu etwas Besonderem gemacht hat.

Labradorit muss nicht ständig leuchten, um sein Leuchten in sich zu tragen. Er erinnert daran, dass nicht alles, was wertvoll ist, sofort sichtbar sein muss – und dass manches erst dann erscheint, wenn Licht darauf fällt und man sich die Zeit nimmt, genauer hinzusehen.
Im September wurde Labradorit zum Stein des Monats und zugleich immer mehr zum Hausstein von Morla’s Hexenwerk. Er taucht dort auf, wo etwas zwischen Sichtbarem und Verborgenem liegt: an Schwellen, bei Artefakten, in Geschichten und besonders auf dem Dunklen Pfad. Auch ECHO OF BEYOND trägt Labradorit. Ebenso die WHISPERS OF BEYOND, die nach den Geschichten des Dunklen Pfades entstehen.

Doch Labradorit gehört nicht nur dorthin. In der Werkstatt findet er seinen Weg in Schmuckstücke, als Perle, Cabochon oder einzelner Stein – und jedes Mal entscheidet erst das Licht, welche Seite von ihm sichtbar wird.

Vielleicht passt er gerade deshalb so gut hierher. Denn auch Morlas Reise erzählt immer wieder von Dingen, die zunächst verborgen bleiben.
Bis das Licht sie findet.
WO DAS LICHT SEINEN URSPRUNG HAT
Labradorit gehört zur Gruppe der Feldspäte und wurde nach der kanadischen Labrador-Halbinsel benannt, wo er im 18. Jahrhundert beschrieben wurde.
Heute findet man Labradorit unter anderem in Kanada, Finnland, Madagaskar und verschiedenen weiteren Regionen der Erde.
Sein besonderes Farbspiel wird Labradoreszenz genannt.
Dabei entsteht das Blau, Grün, Gold oder manchmal violett wirkende Leuchten nicht dadurch, dass der Stein selbst diese Farben besitzt. Das Licht wird an feinen Strukturen im Inneren des Minerals gebrochen und reflektiert. Je nachdem, aus welchem Winkel man ihn betrachtet, kann das Leuchten erscheinen, wandern oder wieder vollkommen verschwinden.
Vielleicht ist gerade deshalb so viel Symbolik um diesen Stein entstanden.
ZWISCHEN SCHUTZ UND INTUITION
In der esoterischen Steinwelt wird Labradorit häufig mit Intuition, innerer Wahrnehmung, Schutz und Veränderung verbunden.
Er gilt dort als Stein für Übergänge und wird sinnbildlich mit dem Blick hinter das unmittelbar Sichtbare in Verbindung gebracht. Manche Traditionen schreiben ihm außerdem zu, dabei zu helfen, die eigene Wahrnehmung bewusster nach innen zu richten und sich gegenüber äußeren Einflüssen abzugrenzen.
Wissenschaftlich nachgewiesene Heilwirkungen sind damit nicht verbunden.
Für Morla’s Hexenwerk liegt seine Bedeutung ohnehin an einer anderen Stelle:
Labradorit erinnert daran, dass etwas nicht sichtbar sein muss, um bereits da zu sein.
Manchmal braucht es nur einen anderen Blickwinkel.
Und ein wenig Licht.